Sonntag, 11. januar 2009
Also das Plaene sich mal aendern, das weiss ich ja mittlerweile nur zu gut, aber dass sich mein Plan noch aendert war so wirklich nicht gedacht. Nachdem Lena und ich
am Donnerstag noch Franz Ferdinand auf dem Festival genossen haben und mir dann doch langsam bewusst wurde, dass ich Lena ja nun wirklich fuer eine lange Zeit nicht mehr sehe, obwohl sie die
letzten Monate immer irgendwie in der Naehe war, ging am Freitag morgen mein Flieger nach Fiji.
Natuerlich hatte der Flieger erstmal zwei Stunden Verspaetung und ich hab mich doch etwas am Flughafen gelangweilt, aber letztendlich bin ich ja doch noch losgeflogen. Nach einigen Turbulenzen ist der Flieger dann in Nadi auf Fiji gelandet und mich hat direkt Regen, Wind und Dunkelheit empfangen. Obwohl es schon 8.30 Uhr am Abend war, war es immer noch total schwuel-heiss und ich hatte das Gefuehl vor eine Wand zu laufen.
Nachdem die Live-Musik uns am Flughafen begruesst hatte, hab ich ausgecheckt und mein Travel-Buero gesucht. Dort habe ich gesagt bekommen, wer mich zu meinem Hostel fuer die erste Nacht faehrt und nebenbei wurd mir dann noch gesagt, dass mein gebuchtes Boot, mit dem ich Morgen auf die Inseln fahren sollte, wahrscheinlich wegen dem Sturm nicht faehrt. Das hab ich erstmal nur so hingenommen und mir keine weiteren Gedanken darueber gemacht, irgendwie wuerde ich schon noch auf meine Traum-Inseln kommen.
Im Hostel habe ich nur noch schnell geduscht und bin dann ins Bett gegangen, wobei das schlafen etwas schwierig wurde, weil die halbe Nacht lang vor meinen Zimmer noch gesungen wurde und der Sturm ordentlich an den Fenstern geruettelt hat.
Am nachsten morgen bin ich ganz frueh aufgestanden, um zu fruehstuecken und dann hoffentlich mein Boot zur Insel nehmen zu koennen. Aber ein paar Minuten spaeter kam auch schon die Nachricht, dass die Boote wieder nicht fahren, genau wie die Tage davor. Dann hab ich mal angefangen zu realisieren, dass ich dann im Nirgendwo in einem Hostel festsitze, einen schoenen Strand vor der Nase, den man aber bei dem Wetter auch keinen Besuch abstatten sollte.
Ich sass also im Hostel, habe den Regen beobachtet und mir Gedanken gemacht. Es war sehr unwahrscheinlich, dass ich irgendwann noch mit dem Boot auf die Inseln fahren kann, weil sich das Wetter die naechsten Tage nicht aendern sollte. Und selbst wenn ich dahin kommen sollte, haette es auch sein koennen, dass ich nicht mehr wegkaeme. Ausserdem stieg das Wasser auf der Insel doch langsam und die Autos hatten immer mehr Probleme auf den Strassen zu fahren. Ausserdem musste ich das Hostel in Nadi fuer die noch anfallenden Naechte selber zahlen. Ich hab also ueberlegt, ob ich wieder zurueck nach Brisbane fliegen sollte und dort auf meinen Rueckflug nach Deutschland warten sollte. Aber irgendwie reichte es mir auch. Irgendwo zu warten, nur um dann zurueck zu fliegen und nicht zu wissen, was ich eigentlich machen soll, weil ich eigentlich mein Paradies auf Fiji geniessen wollte, darauf hatte ich wirklich keine Lust mehr. Immer mehr Leute haben dann ihre Fluege umgebucht und haben fluchtartig Fiji verlassen und dann stand auch fuer mich fest, dass das nun das Ende der grossen Reise ist. Ich habe meine Fluege umgebucht und werde nun schon am naechsten Dienstag in Deutschland ankommen.
Am Samstag bin ich dann morgends mit zwei Schweizerinnen, die auch ihre Rueckfluege umgebucht hatten, zum Flughafen gefahren (es war eine ganz schoene Wasserschlacht) und dann haben wir am Flughafen in Nadi auf unseren Flug gewartet. Das Wasser tropfte von der Decke und mehrer Fluege wurden gecancelt, aber unser Flug ist zum Glueck mit nur einer Stunde Verspaetung gestartet. In der Luft haben wir dann erstmal sehen koennen, wie sehr Fiji unter Wasser steht. Ganze Wiesen und Strassen waren geflutet und das Flugzeug ist ziemlich holprig in die Luft gestiegen.
In Brisbane wurde mir dann sehr viel von netten Menschen geholfen, um meine Fluege umzubuchen (vielleicht hat man mir meine Verzweiflung angesehen) und ich hab die letzte Nacht am Flughafen verbracht. Es war sogar ganz gemuetlich, weil ich ein Sofa hatte, auf dem ich schlafen konnte. Zwar wurde um mich herum geputzt und es ist nicht grad meine erste Wahl zum schlafen, aber ich habs mir schlimmer vorgestellt.
In Brisbane wurde mir dann auch gesagt, dass auf Fiji grade ein Zyklon ist und es wohl deswegen zu einigen Ausfaellen bei den Fluegen kommt. Ich bin richtig froh, dass ich von dort weg bin.
Nun bin ich wieder in Sydney und habe hier noch 24 Stunden bevor mein Flug nach Singapore und Frankfuer geht. Allerdings verbringe ich diese Nacht nicht wieder am Flughafen, sondern ich hab mich in ein Hostel eingemietet, wo ich hoffentlich mal wieder richtig ausschlafen kann, bevor der richtig anstrengende Teil der Rueckreise beginnt.
Also, es ist zwar alles etwas kurzfristig, aber ich hoffe, wir sehen uns bald in Deutschland wieder =)
Natuerlich hatte der Flieger erstmal zwei Stunden Verspaetung und ich hab mich doch etwas am Flughafen gelangweilt, aber letztendlich bin ich ja doch noch losgeflogen. Nach einigen Turbulenzen ist der Flieger dann in Nadi auf Fiji gelandet und mich hat direkt Regen, Wind und Dunkelheit empfangen. Obwohl es schon 8.30 Uhr am Abend war, war es immer noch total schwuel-heiss und ich hatte das Gefuehl vor eine Wand zu laufen.
Nachdem die Live-Musik uns am Flughafen begruesst hatte, hab ich ausgecheckt und mein Travel-Buero gesucht. Dort habe ich gesagt bekommen, wer mich zu meinem Hostel fuer die erste Nacht faehrt und nebenbei wurd mir dann noch gesagt, dass mein gebuchtes Boot, mit dem ich Morgen auf die Inseln fahren sollte, wahrscheinlich wegen dem Sturm nicht faehrt. Das hab ich erstmal nur so hingenommen und mir keine weiteren Gedanken darueber gemacht, irgendwie wuerde ich schon noch auf meine Traum-Inseln kommen.
Im Hostel habe ich nur noch schnell geduscht und bin dann ins Bett gegangen, wobei das schlafen etwas schwierig wurde, weil die halbe Nacht lang vor meinen Zimmer noch gesungen wurde und der Sturm ordentlich an den Fenstern geruettelt hat.
Am nachsten morgen bin ich ganz frueh aufgestanden, um zu fruehstuecken und dann hoffentlich mein Boot zur Insel nehmen zu koennen. Aber ein paar Minuten spaeter kam auch schon die Nachricht, dass die Boote wieder nicht fahren, genau wie die Tage davor. Dann hab ich mal angefangen zu realisieren, dass ich dann im Nirgendwo in einem Hostel festsitze, einen schoenen Strand vor der Nase, den man aber bei dem Wetter auch keinen Besuch abstatten sollte.
Ich sass also im Hostel, habe den Regen beobachtet und mir Gedanken gemacht. Es war sehr unwahrscheinlich, dass ich irgendwann noch mit dem Boot auf die Inseln fahren kann, weil sich das Wetter die naechsten Tage nicht aendern sollte. Und selbst wenn ich dahin kommen sollte, haette es auch sein koennen, dass ich nicht mehr wegkaeme. Ausserdem stieg das Wasser auf der Insel doch langsam und die Autos hatten immer mehr Probleme auf den Strassen zu fahren. Ausserdem musste ich das Hostel in Nadi fuer die noch anfallenden Naechte selber zahlen. Ich hab also ueberlegt, ob ich wieder zurueck nach Brisbane fliegen sollte und dort auf meinen Rueckflug nach Deutschland warten sollte. Aber irgendwie reichte es mir auch. Irgendwo zu warten, nur um dann zurueck zu fliegen und nicht zu wissen, was ich eigentlich machen soll, weil ich eigentlich mein Paradies auf Fiji geniessen wollte, darauf hatte ich wirklich keine Lust mehr. Immer mehr Leute haben dann ihre Fluege umgebucht und haben fluchtartig Fiji verlassen und dann stand auch fuer mich fest, dass das nun das Ende der grossen Reise ist. Ich habe meine Fluege umgebucht und werde nun schon am naechsten Dienstag in Deutschland ankommen.
Am Samstag bin ich dann morgends mit zwei Schweizerinnen, die auch ihre Rueckfluege umgebucht hatten, zum Flughafen gefahren (es war eine ganz schoene Wasserschlacht) und dann haben wir am Flughafen in Nadi auf unseren Flug gewartet. Das Wasser tropfte von der Decke und mehrer Fluege wurden gecancelt, aber unser Flug ist zum Glueck mit nur einer Stunde Verspaetung gestartet. In der Luft haben wir dann erstmal sehen koennen, wie sehr Fiji unter Wasser steht. Ganze Wiesen und Strassen waren geflutet und das Flugzeug ist ziemlich holprig in die Luft gestiegen.
In Brisbane wurde mir dann sehr viel von netten Menschen geholfen, um meine Fluege umzubuchen (vielleicht hat man mir meine Verzweiflung angesehen) und ich hab die letzte Nacht am Flughafen verbracht. Es war sogar ganz gemuetlich, weil ich ein Sofa hatte, auf dem ich schlafen konnte. Zwar wurde um mich herum geputzt und es ist nicht grad meine erste Wahl zum schlafen, aber ich habs mir schlimmer vorgestellt.
In Brisbane wurde mir dann auch gesagt, dass auf Fiji grade ein Zyklon ist und es wohl deswegen zu einigen Ausfaellen bei den Fluegen kommt. Ich bin richtig froh, dass ich von dort weg bin.
Nun bin ich wieder in Sydney und habe hier noch 24 Stunden bevor mein Flug nach Singapore und Frankfuer geht. Allerdings verbringe ich diese Nacht nicht wieder am Flughafen, sondern ich hab mich in ein Hostel eingemietet, wo ich hoffentlich mal wieder richtig ausschlafen kann, bevor der richtig anstrengende Teil der Rueckreise beginnt.
Also, es ist zwar alles etwas kurzfristig, aber ich hoffe, wir sehen uns bald in Deutschland wieder =)
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